Presse-Stimmen in Peine: PhysioFIT Fitnessstudio & Gesundheitszentrum

Presse

PhysioFIT in den Medien

PAZ Ausgabe vom 23.01.2017


PAZ-Ausgabe vom 20.01.2017


Peter Ausgabe Januar/Februar 2017


Peiner Lebenslust Winter 16/17


PAZ-Spezial 27.09.2016


PAZ-Ausgabe 08.09.2016


PAZ Ausgabe 08. Januar 2016

„Autogenes Training kann Stress vorbeugen"

Artikel veröffentlicht: Freitag, 08.01.2016 21:00 Uhr


Peine. Stress ist zum ständigen Begleiter im Alltag geworden. Allenthalben fühlen sich Menschen überlastet von Informationen, Nachrichten und Aufgaben, was letztlich auch krank macht.

Gibt seit 25 Jahren Kurse für Autogenes Training: Dr. Harald Walter.

Diagnosen wie „Burn-Out-Syndrom“, „chronisches Erschöpfungs-Syndrom“ oder „Überlastungs-Syndrom“ mehren sich. Dabei lässt sich bereits im Alltag gegensteuern. Die PAZ sprach mit dem ärztlichen Psychotherapeuten Dr. Harald Walter.

Was führt dazu, dass wir uns im Alltag immer mehr gestresst fühlen?
Ganz aktuell sind sicher die Auswirkungen eines unsachgemäßen Gebrauchs digitaler Medien, zum Beispiel mit sozialen Netzwerken - nicht nur bei Jugendlichen. Hinzu kommen Ursachen wie Suchtverhalten, andere Erkrankungen, Konflikt im sozialen Umfeld oder ein gestörtes berufliches Umfeld. Die Liste lässt sich noch weiter fortsetzen.

Wie macht sich der unsachgemäße Umgang mit digitalen Medien bemerkbar?
Digitale Medien suggerieren, dass der Mensch mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen kann. Das kann unser Gehirn aber nicht, dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir sind nicht Multitasking fähig. Weil wir aber immer mehr Informationen bekommen und verarbeiten wollen, geraten wir in eine chronische Stress-Situation.

Was ist eigentlich Stress?
Der Körper reagiert auf Belastung und Gefahren mit der Ausschüttung der Hormone Adrenalin und Cortisol. Das ist zunächst sinnvoll, weil Abwehr oder Flucht ermöglicht werden. Wenn aber in der Folge hoher Blutdruck, Erhöhung der Muskelspannung und die verstärkte Bildung von Magensäure aber zum Dauerzustand werden, ist das schädlich.

Da müsste man dann einfach mal abschalten, oder nicht?
In dieser Bemerkung stecken schon drei eklatante Fehler drin: Wer ist „man“? Ich jedenfalls nicht! Und was heißt „müsste“? Der Konjunktiv spricht schon mal für keine große Wahrscheinlichkeit! Und was bedeutet „abschalten“? Wer möchte schon „abgeschaltet“ werden? Ein lebendiger Körper jedenfalls nicht! Umschalten ist das Gebot der Stunde!

Was bedeutet „umschalten“ konkret?
Das bedeutet, unserem Körper beizubringen, im Bedarf von Belastung auf Ruhe und Erholung „umzuschalten“, wofür das Autogene Training wie geschaffen ist. Es ist nämlich ein Irrglaube, dass es möglich ist, in der Meditation oder Entspannung an Nichts zu denken! Das kann unser Gehirn nicht! Die moderne Gehirnforschung hat uns gezeigt, dass unser Gehirn immer „in action“ ist, selbst im Tiefschlaf! Wir benötigen folglich eine Methode, die präventiv als auch im Schadensfall machbar und wirksam ist. Das ist das Autogene Training, das der Nervenarzt Johann Heinrich Schultz in den 1920-ern entwickelt hat.

Was macht das Autogene Training so wirkungsvoll?
Wie der Name schon sagt, ist es eine Macher-Methode: Autogen heißt „Ich mache selbst“. Wichtig dafür ist natürlich, dass der Dozent seinen anfangs eingesetzten fremdsuggestiven Einfluss in Form autosuggestiver Fähigkeit auf die Übenden übergehen lässt.

Sie sagen, das Autogene Training lässt sich auch im Alltag einsetzen. Wie geht das?
Es ist eine diskrete Methode. Wer es gelernt hat, sollte es im Sitzen, Liegen, Stehen auch unbemerkt einsetzen können - wann immer und wo immer sie oder er möchte. Deshalb übe ich das mit meinen Klienten auch stets in Alltagskleidung und im Sitzen. Wer geübt ist, kann das Autogene Training auch in langen Sitzungen oder bei längeren Autofahrten einsetzen, um zu entspannen.

Was ist entscheidend für das Autogene Training?
Effektive Entspannung ohne intensive Beschäftigung mit der Atmung ist nicht möglich. Die ungestörte und freie Atemtechnik spielt beim Autogenen Training eine wichtige Rolle.

Sie haben gesagt, Autogenes Training lässt sich auch präventiv einsetzen.
Das ist richtig. Es kann daher positiven Einfluss auf Herz-Kreislaufprobleme nehmen, es fördert die Verdauungsprozesse, und die abendliche Übung kann Einschlafstörungen beseitigen. In den Kursen geht es entsprechend auch darum, selbstschädigende Angewohnheiten im Alltag aufzudecken, um dadurch eine Selbsttherapie zu erreichen. Ein geübter Leiter kann das Autogene Training in zehn bis zwölf Sitzungen von 60 bis 90 Minuten Dauer vermitteln. Diese Kurse werden mittlerweile von allen Krankenkassen finanziell unterstützt.

Interview: Thorsten PIfan

Zur Person Dr. Harald Walter

Dr. Harald Walter gibt seit 25Jahren Kurse für Autogenes Training und ist seit 20Jahren zugelassen, Weiterbildungen für angehende Psychotherapeuten zu übernehmen. Sein Wissen hat der Mediziner von einem Schüler des Entwicklers des Autogenen Trainings, dem Berliner Nervenarzt Josef Heinrich Schultz.

  • Der nächste Kurs Autogenes Training beginnt am Donnerstag, 14. Januar. Anmeldungen im Physio-Fit unter 05171/ 580358.

Peiner Lebenslust Ausgabe Dezember 2015


PAZ Ausgabe 16. Oktober 2015


PeTer Ausgabe September 2015

Peiner Lebenslust


Peiner Allgemeine Zeitung vom November 2014

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Peiner Allgemeine Zeitung vom 31.08.2013

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Peiner Allgemeine Zeitung 22.05.2012

Schicksal des kleinen Lukas rührt die Menschen im Peiner Land

Wenn ein kleines Kind schwer krank wird, ist das ein Schock für die Familie und auch für Freunde und Bekannte. Ziemlich hilflos fühlte sich auch Rouven Böse, Geschäftsführer des Physiofit, als er von der Erkrankung des kleinen Lukas erfuhr. „Lukas` Mutter arbeitet seit vielen Jahren bei uns und wir waren alle mehr als geschockt und wollten helfen“, erinnert sich Böse. Sofort wollten sich einige Mitarbeiter typisieren lassen, denn nur eine Knochenmarkspende kann dem Zweijährigen helfen. Lukas leidet am Purtilo-Syndrom, einer schweren Erkrankung des blutbildenden Systems, und bisher konnte weltweit kein geeigneter Spender gefunden werden.

Aus der spontanen Idee wurde schnell eine große Aktion. Gemeinsam mit der deutschen Knochenmarkspender-Datei und mehr als 150 ehrenamtlichen Helfern organisierte Böse einen Typisierungs-Aktionstag im Dorfgemeinschaftshaus Vöhrum. Dort kamen mehr als 1800 Spendewillige vorbei, um mit fünf Millilitern Blut vielleicht ein Leben zu retten. „Besonders gefreut haben wir uns über die Unterstützung zahlreicher Arztpraxen, die teilweise mit dem gesamten Team anrückten, um Blut abzunehmen. Außerdem gab es unzählige Bürger, Vereine und Firmen, die sich mit Kuchenspenden, Würstchenverkauf und Geldspenden beteiligten. Es war eine tolle Aktion“, freut sich Böse.
Und es geht immer weiter. Viele Menschen im Peiner Land spenden Geld für die Verarbeitung der Blutproben, denn jede einzelne muss analysiert registriert werden. Das kostet pro Person 50 Euro. Inzwischen sind mehr als 30.000 Euro an Geldspenden eingegangen und die Erlöse aus weiteren Benefizaktionen werden folgen.

„Das Preisgeld aus Gemeinsam helfen soll auch dem kleinen Lukas zugute kommen. Wir hoffen auf ganz viele Anrufer“, sagt Böse. Ideen für weitere Aktionen sind aber ebenfalls weiterhin gefragt.
Interessierte können sich jederzeit im Internet auf der Facebook-Seite des Physiofit über den Stand der Dinge informieren und natürlich auch eigene Ideen einbringen.

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Peiner Nachrichten 01.04.2012

2222 Euro für den schwerkranken Lukas

Peine. Eine Spendenaktion für den kranken Lukas aus Hämelerwald fand am Samstag im Peiner dm-Drogeriemarkt statt. Der zweijährige Lukas leidet unter dem Purtilo-Syndrom, ohne Knochenmarkspende liegt seine Überlebenschance bei unter 20 Prozent.

„Eine der beiden Kassen ist eine Stunde lang nur für Lukas‘ Spenden bestimmt. Alle Einnahmen gehen direkt an ihn“, erläuterte die stellvertretende Filialleiterin Ursula Steinmann. So kamen 2222 Euro zusammen. „Wir hatten in der PAZ vom Schicksal des kleinen Jungen gehört. Da wollten wir einfach helfen.“
Schnell bildete sich eine Schlange an der Kasse. Zahlreiche Menschen nahmen lange Wartezeiten auf sich, um dem kranken Jungen zu helfen. „Mir macht es nichts aus, zu warten. Ich möchte Lukas helfen. Wenn ich dies durch meinen Einkauf tun kann, ist das für mich selbstverständlich“, betonte Kunde Benedikt Schaper.
Die Familie und Freunde von Lukas organisieren gemeinsam mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei eine Typisierungsaktion. Zur Finanzierung finden diverse Aktionen statt - so auch im dm-Markt. An der Kasse saß Physiofit-Mitarbeiterin Karina Schaper. Kollegin Nedia Dehmal betonte: „Wir setzen uns besonders für Lukas ein, weil seine Mutter bei uns arbeitet. Wir tun alles, damit er wieder gesund wird.

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Peiner Nachrichten 01.04.2012

Vöhrums Ortsbürgermeister ist Schirmherr für kranken Lukas!

Peine. Ewald Werthmann wird die Typisierungsaktion für den kranken Lukas als Schirmherr unterstützen. Zudem wurden am Samstag 2000 Euro Spenden gesammelt.Ewald Werthmann, der Vöhrumer Ortsbürgermeister und stellvertretende Bürgermeister der Stadt Peine, wird die Schirmherrschaft für die Hilfsaktion für den schwer kranken 22 Monate alten Lukas Peinemann übernehmen, das teilte das Organisationsteam am Wochenende mit. Am 14. April findet im Dorfgemeinschaftshaus Vöhrum, Hainwaldweg 10, zwischen 10 und 16 Uhr eine große Typisierungsaktion für den Jungen statt, der an einem seltenen und tödlichen Gendefekt leidet. Seine einzige Überlebenschance ist eine Knochenmarktransplantation.Große Unterstützung bekommt die Familie von Rouven Böse, Mitinhaber des Fitnessstudios Physio Fit in Peine und Arbeitgeber der Mutter des Jungen, Carola Peinemann. Gemeinsam mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) hat er die Typisierungsaktion „Gemeinsam für Lukas“ ins Leben gerufen.Auch die Spendenaktion ging an diesem Wochenende weiter: Bei einer Aktion der Drogeriemarkt-Kette dm sind 2000 Euro zusammengekommen: Alles was von 15 bis 16 Uhr an einer Kasse, die mit einem PhysioFit-Mitglied besetzt war, eingenommen wurde, wird gespendet.Lukas Chancen, unter weltweit 14 Millionen einen Spender zu finden, stehen gut: „80 Prozent aller Patienten finden einen. Das funktioniert nur, weil es Aktionen wie diese gibt, die die Spenderdatei vergrößern“, sagt Bettina Steinbauer von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS).Am ersten Samstag im Juni findet außerdem ein Benefizkonzert in Lengede statt: Mehrere Bands spielen bei „Rock am Berg“ am Seilbahnberg auf. Die Einnahmen sollen Lukas zu gute kommen. 

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Peiner Nachrichten 20.03.2012

Knochenmarkspende kann Lukas’ Leben retten – Helfen Sie mit!

In Lukas tickt eine Zeitbombe. Der kleine Junge hat einen seltenen Gendefekt, der sein Immunsystem dazu bringt, gesunde Körperzellen zu zerstören. Wann und ob die Krankheit ausbricht, ist ungewiss. Fest steht aber: Wenn, dann kann ihm nur eine Knochenmarktransplantation das Leben retten.

Lukas ist erst 22 Monate alt. Die bunte Perlenkette an der Wohnzimmerwand der Familie Peinemann zählt mehr als doppelt so viele Kugeln – „Mutperlen“, sagt Lukas’ Mutter Carola Peinemann. Sie stehen für Operationen, Blutabnahmen, die Aufenthalte auf der Intensivstation, Knochenmarkspunktion und Chemotherapien – all das hat der kleine Junge schon durchmachen müssen.
Dabei war Lukas bis zum Oktober ein ganz normales, gesundes Kind. Dann bekam er plötzlich Fieber. „Die Kinderärztin vermutete erst eine Virusinfektion, doch als sein Bauch nach ein paar Tagen anschwoll, sind wir mit ihm ins Krankenhaus gefahren“, sagt die 31-Jährige. Verdacht auf Leukämie – so die niederschmetternde Diagnose.
Akutes Leberversagen – Lukas hätte sterben können
Vier Tage später, am 17. Oktober, bekommt Lukas eine Knochenmarkspunktion. „Eigentlich wollten die Ärzte nur feststellen, welche Form der Leukämie Lukas hat.“ Dann die vermeintliche Erleichterung für die Eltern: Der Junge hat doch keinen Krebs. „Da ist uns ein riesiger Stein vom Herzen gefallen.“

Die junge Familie fährt mit Lukas nach Hause. Er hat noch immer Fieber, ist schlapp. Ein Bluttest beim Kinderarzt ergibt: Der Junge hat das Epstein-Barr-Virus, ein harmloses Herpesvirus, das auch als Pfeiffersches Drüsenfieber bekannt ist. Doch Lukas’ Gesundheitszustand verschlechtert sich von Tag zu Tag. Er isst und trinkt kaum noch.
Am 26. Oktober fahren die Eltern wieder mit ihrem Sohn ins Krankenhaus. Abends kommt er mit akutem Leberversagen auf die Intensivstation. „In dem Moment habe ich gar nicht realisiert, dass Lukas in dieser Nacht hätte sterben können“, sagt Carola Peinemann. „Ich habe einfach nur funktioniert.“

Am nächsten Tag bekommen die Eltern die Diagnose: Lukas hat das Hämophagozytose-Syndrom – kurz HLH – eine Überreaktion seines Abwehrsystems auf das Epstein-Barr-Virus. „Die Fresszellen, die normalerweise Infektionserreger abtöten, haben bei Lukas auch gesunde Blutzellen zerstört“, erklärt Carola Peinemann. „Immer noch besser als Leukämie“, sei ihr erster Gedanke gewesen.
Die Krankheit ist sehr selten und noch kaum erforscht
Die Ärztin habe nur den Kopf geschüttelt. Denn HLH ist eine sehr seltene, kaum erforschte Krankheit. Weltweit sind bislang gerade einmal 100 Fälle bekannt – Dunkelziffer unbekannt. „Die Sterblichkeit ist extrem hoch“, sagt Carola Peinemann. „Viele Kinder sterben, ohne dass die Krankheit erkannt wird.“
Lukas bekommt Medikamente, die das Epstein-Barr-Virus bekämpfen sollen, und eine Chemotherapie, „um sein Blut daran zu hindern, sich weiter selbst anzugreifen und den Körper zu zerstören“. Die Behandlung schlägt an, der Junge erholt sich. Am 17. November darf er nach drei Wochen im Krankenhaus nach Hause.
„Die Ärzte gingen nicht davon aus, dass es ihm wieder schlechter gehen wird.“
Schlecht geht es Lukas bis heute nicht. Er ist ein aufgeweckter Junge, „ist frech und hört manchmal nicht“, sagt seine Mutter. Nur nachts, da habe er Alpträume. „Daran merken wir, dass er das noch nicht verkraftet hat.“ Doch wenn Lukas spielt, tobt und lacht, „da glaubt man einfach nicht, dass er eine tickende Zeitbombe ist“.
Ohne eine Knochenmarktransplantation wird Lukas sterben
Doch genau das bestätigt der Anruf aus der Klinik am 13. Februar: Man habe mit Lukas’ Blut weitergeforscht und einen Gendefekt festgestellt. Die HLH ist bei ihm an das Epstein-Barr-Virus gekoppelt – „das ist wie Russisches Roulette“, sagt die Mutter. „Hat man das Herpes-Virus einmal, kann es immer wieder ausbrechen. Bei Lukas würden die Zellen aber wieder verrückt spielen, sein Immunsystem Amok laufen.“
Einen zweiten Ausbruch der HLH würde der kleine Junge nicht überleben, fürchten die Ärzte. Sie glauben: Nur eine Knochenmarktransplantation – eine Neuprogrammierung des Immunsystems – kann Lukas’ Leben retten. Die Chance, einen Spender zu finden, stehe gut – das hätten die Ärzte versichert, sagt Carola Peinemann. Aber die Zeit ist Lukas’ größter Feind. „Für ihn geht es um Leben und Tod, wir wissen nur nicht, wie viel Zeit wir haben.“
Gedanken daran, was wäre, wenn kein Spender für Lukas gefunden würde, oder sein kleiner Körper die Transplantation nicht verkraftet, erlauben sich die jungen Eltern nicht. „Wir versuchen, uns gegenseitig daran zu erinnern, positiv zu denken.“ Auch wenn das nicht immer gelinge. Doch: „Lukas ist ein kleiner Kämpfer“, ist sich Carola Peinemann sicher. „Er hat die HLH einmal besiegt. Da wird er das, was jetzt auf ihn zukommt, auch schaffen.“

Hintergründe zur Typisierungsaktion
Unterstützung bekommt die Familie auch von Carola Peinemanns Arbeitgeber Rouven Böse, Mitinhaber des Fitnessstudios Physio Fit in Peine. Gemeinsam mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) hat er die Typisierungsaktion „Gemeinsam für Lukas“ ins Leben gerufen. Und Lukas Chancen, unter weltweit 14 Millionen einen Spender zu finden, stehen gut: „80 Prozent aller Patienten finden einen. Das funktioniert nur, weil es Aktionen wie diese gibt, die die Spenderdatei vergrößern“, sagt Bettina Steinbauer von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) – mit 2,7 Millionen registrierten Spendern verfügt sie über die weltweit größte Spenderdatei. Bettina Steinbauer wird die Typisierungsaktion am 14. April im Physio Fit begleiten und weiß: „Die Gewebemerkmale müssen nicht zu 100 Prozent übereinstimmen. Auch die Blutgruppe des Spenders ist egal.“ Spenden können Erwachsene zwischen 17 und 55 Jahren, bei denen nicht Diabetes, Rheuma, Krebs oder eine andere schwere Erkrankung vorliegt.

Eine Blutprobe von 5 Millilitern reicht aus, um den passenden Spender zu identifizieren. Ist der gefunden, werden ihm Stammzellen über das Blut oder aus dem Becken entnommen. Die Aktion sei für die Familien aber nicht nur wichtig, um einen Spender zu finden: „Sie kommen so aus der Hilflosigkeit, können etwas tun“, so Bettina Steinbauer.

Auch Ihre Mithilfe ist gefragt! Am 14. April können Sie zwischen 10 und 16 Uhr zur Blutabnahme ins Physio Fit kommen. Bettina Steinbauer von der DKMS wird die Aktion mit bis zu 120 Helfern begleiten. Sie rechnet mit allein 50 000 Euro Laborkosten, wenn 1000 Leute zur Typisierung kommen. Doch um die Blutproben untersuchen zu können, ist die DKMS als gemeinnützige Gesellschaft auf finanzielle Hilfe angewiesen.

Spenden auf Lukas‘ DKMS-Spendenkonto unter:
Sparkasse Schaumburg, Kontonummer: 313 16 57 55, BLZ: 25 55 14 80.

Wenn beim Verwendungszweck Namen und Adresse des Spenders angegeben sind, gibt es automatisch eine Spendenbescheinigung.

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PAZ Sprechstunde November 2011

Herz im Takt!

Regelmäßiger Sport kann einen Herzinfarkt vorbeugen. Das stimmt auch für Patienten, die schon einen Infarkt durchgemacht ha­ben.
Ist ein Herzinfarkt trotz allem gut ausge­gangen, leben die meisten Patienten mit der Gefahr, eine neue Attacke erleben zu müssen. Das Risiko lässt sich jedoch er­heblich reduzieren. „Sport und Bewegung sind das beste Medikament nach einem In­farkt", weiß Dr. Uwe Gremmler, Kardiologe in Peine. Denn jeder Infarkt führe dazu, dass Herzmuskelgewebe abstirbt und vernarbt.
Zum Glück können jedoch die übrigen Bereiche die Pumpfunktion durch langsa­mes, aber kontinuierliches Körpertraining nach und nach übernehmen. Von jetzt auf gleich loszulaufen, ist je­doch der falsche Weg. Denn wer am Anfang übertreibt, erhöht das Risiko für einen neuen Infarkt. Je­dem Neu- und Wiedereinsteiger nach einer Herzattacke rate ich, bei seinem Arzt ein Belastungs-EKG durch­führen zu lassen", sagt Gremmler. Je nach Leistungs- und Belastungs­fähigkeit des Herzens kann der Mediziner so die Puls- und Trai­ningsfrequenz festle­gen und Hinweise auf die passende Sportart geben. „Generell gilt aber für alle Infarktpatienten: Lieber lange und langsam, als kurz und schnell", sagt Gremmler.

Am besten: Ausdauersport
Als Sportart empfiehlt der Kardiologe Aus­dauersport. Besonders Nordic Walking ist für ältere Patienten ideal. „Die Belas­tung ist gleichmäßig und bleibt durch das Schritttempo auf einem gesunden Level", sagt Gremmler. „Die Stöcker geben Halt, das Verletzungsrisiko ist gering." Doch auch Wandern, Radfahren, Joggen, Skilanglauf oder Spazierengehen sind empfehlenswert. „Selbst Bettgymnastik für bettlägerige Herzpatienten bringt etwas", weiß Grem­mler. Von Schwimmen rät der Kardiologe jedoch ab, erhöht es doch zu sehr den Druck im Herzen. Zudem sei die Gefahr, im Notfall zu ertrinken, groß.
Besonders empfehlenswert ist Koronarsport, eine Trainingsform, bei der gezielt auf die Erkran­kungen des Herzens einge­gangen wird. Möglichkeit dazu geben die Herz­sportgruppen im Pei­ner Land, die von ei­nem lizenzierten Übungsleiter für Herzsport geleitet und in jeder Übungseinheit von einem für Notfälle ausgerüsteten Arzt be­gleitet werden. Als Er­gänzung zu den Herz­sportgruppen hat Grem­mler zusammen mit dem Fitnesszentrum PhysioFIT ein zwölfwöchiges Herzkreislauftrai­ning speziell für Patienten mittleren Alters entwickelt. In „Fit nach Infarkt" wird unter ärztlicher Aufsicht an Kardiogeijometer oder Laufband trainiert. austein ist das Erlernen von Enthniken zur Blutdruckregulation. Interessierte können sich im PhysioFIT für eine Teilnahme vormerken lassen,
Tel. 05171/5803 58. 

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Wirtschaftsspiegel 2011

Gesund und fit im Job

Immer mehr Peiner Unternehmen investieren mittlerweile in die innerbetriebliche Gesundheitsvorsorge. Und das nicht ohne Grund, denn: Die Kosten, die den Betrieben durch krankheitsbedingte Ausfallzeiten entstehen, sind gravierend. Außerdem hängt der unternehmerische Erfolg entscheidend von der Leistungsbereitschaft und -fähigkeit der Mitarbeiter ab. Umfragen machen es deutlich: Mehr als 35 Milliarden Euro gehen der deutschen Wirtschaft jedes Jahr allein durch kranke Mitarbeiter verloren. Dabei sind 70 Prozent aller Krankheiten auf Bewegungsmangel, falsche Ernährung und fehlenden Stressabbau zurückzuführen. „Doch durch entsprechende Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge könnten die Leiden effektiv bekämpft werden", ist Chris Hendrik Böse, stellvertretender Leiter des sportmedizinisch anerkannten Fitness-Centrums PhysioFIT überzeugt. Zumal in zahlreichen Betrieben Kosten durch Personalabbau eingespart würden und immer weniger Mitarbeiter immer mehr Aufgaben übernehmen müssten. Die Folge: Krankheitsbedingte Ausfälle stören zunehmend komplette Unternehmensabläufe. Engagement lohnt sich. Das haben auch viele Peiner Firmenchefs längst erkannt und in entsprechende innerbetriebliche Gesundheitsvorsorge investiert. „Die Unternehmer bieten ihren Mitarbeitern, die sich in ihrer Freizeit fit und gesund halten, finanzielle Unterstützung", weiß Böse. Und das Engagement zahle sich aus, denn es sei wissenschaftlich nachgewiesen, dass durch Gesundheitstraining die Produktivität der Arbeitskräfte nachhaltig gesteigert werden kann. Denn Mitarbeiter, die aufgrund von regelmäßigem Bewegungstraining, richtiger Ernährung und regelmäßigem Stressabbau gesund und fit sind, sind leistungsbereiter, ausgeglichener, motivierter und sorgen außerdem für ein insgesamt besseres Team- und Betriebsklima. Und all das lasse auch den Krankenstand sinken. „Und schon ein Krankentag weniger pro Mitarbeiter und Jahr kann für ein Unternehmen eine Kostenersparnis von bis zu 250 Euro bedeuten", erläutert Böse. Die Idee der betrieblichen Gesundheitsförderung ist grundsätzlich nicht neu: Viele große Unternehmen haben in der Vergangenheit bereits versucht, Gesundheitsprävention attraktiv zu gestalten, um auf diesem Weg die Ausfallzeiten zu verringern. So boten sie den Mitarbeitern beispielsweise die Möglichkeit, kostenlos an Rückentrainingsprogrammen teilzunehmen. Die Finanzämter verlangten dann allerdings, dass derartige „Wohltaten" des Arbeitgebers als geldwerter Vorteil zu versteuern sind. Doch der Bundesfinanzhof hat zwischenzeitlich entschieden, dass die Kostenübernahme des Arbeitgebers keine Entlohnung für die Beschäftigung darstellt, sondern aus überwiegend eigenbetrieblichem Interesse erfolgt. Grund: Die Trainingsmaßnahme könne Fehlzeiten infolge von Rückenleiden verringern, sodass sich Kosten und Arbeitsabläufe optimieren ließen. Gleiches gilt für Rückenschule oder Wirbelsäulengymnastikkurse, die direkt im Unternehmen durchgeführt werden. (BFH-Urteil vom 4.7.2007, BFH/ NV 2007 S. 1874; FG Köln vom 274.2005, EFG 2007 S. 923). Steuerlich besteht darüber hinaus die Möglichkeit, das Gesundheitstraining als Sachprämie zu deklarieren. So kann jeder Unternehmer seine Mitarbeiter unbürokratisch mit bis zu 44 Euro monatlich unterstützen. All das mache deutlich, dass Firmenfitness echte Win-win-Situation entstehen lässt: Ein gesunder Mitarbeiter auf der einen Seite sowie ein zufriedener Unternehmer mit reduzierten Krankenständen auf der anderen. Das PhysioFIT in Peine bietet kooperierenden Firmen spezielle Firmen-Fitness-Tarife bereits ab fünf Mitarbeitern an..

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PAZ vom 31.08.2011

Sommer-Kurs-Spezial 2011

Sportliche Schnupperkurse für den guten Zweck organisierte der Peiner Fitness-Trainer Thomas Ammen. Insgesamt mehr als 100 Teilnehmer probierten Angebote wie Tae Bo, Thai-Chi und den Fitness-Trend Zumba aus. Der beim Fitness-Tag erzielte Verkaufserlös von Kaffee, Kuchen und Gegrilltem kommt einem kleinen Mädchen in Sri Lanka zugute.

„Wichtig ist für mich der Spaßfaktor. Aber nebenbei noch Geld für den guten Zweck zu sammeln, ist super", erklärte Tae-Bo und Aerobic-Trainer Ammen seine Idee. In den Fitnesstag auf dem Außengelände des PhysioFITs in Peine startete er mit dem Tae-Bo-Kursus.
„Ich bin sehr zufrieden mit der Resonanz des Schnupperkurses. Es sind so viele Leute gekommen - und auch viele neugierige Anfänger", freute sich Ammen.
„Eine super Aktion", lobte Anna Siems aus Peine den Fitnesstag. Die 38-Jährige hat selbst ein Patenkind und findet das Spendensammeln „umso besser". Seit vier Jahren besucht sie einmal pro Woche ein Tae-Bo-Training und ist begeistert von dem schweißtreibenden Sport. Durch ihr wöchentliches Fitnesstraining hat Anne Beck aus Dungelbeck vor drei Jahren die Fitnesssportart kennengelernt, die Elemente aus asiatischen Kampfsportarten mit Aerobic verbindet. Nicht nur das Training gefiel ihr. „Ich finde es auch sehr gut, dass der Verkaufserlös aus dem Essen- und Getränkeverkauf dem Patenkind des PhysioFIT gespendet wird", erläutert sie ihre Teilnahme.
Mit einer Mischung aus lateinamerikanischen Tänzen und Aerobic ging es weiter. Marilu Fuhlrott stellte den Fitness-Trend Zumba vor. Die Teilnehmer wurden durch die rhythmischen Lieder zum Mittanzen animiert. Zahlreiche Anfänger probierten die Sportart aus. „Auch für uns ist Zumba eine ganz neue Bewe­gungsart, die wir bald in unser Kursprogramm aufnehmen wollen", erklärte Rouven Böse, Leiter des PhysioFIT.
Nach dem anstrengenden Ganzkörpertraining mit Zumba kam auch der Entspannungskurs Tai-Chi von Carina Bossow gut bei den Teilnehmern an.
200 Euro brachte der Verkauf von Essen und Getränken ein. Die Geschäftsführung des PhysioFIT spendete nochmal 300 Euro, wodurch 500 Euro für die sechsjährige Nazehar aus Sri Lanka, das Patenkind des PhysioFIT, zusammenkamen.

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PAZ vom 09.07.2010

Drei Peiner skaten 111 Kilometer am Stück

Trainingslager des Inliner-Teams Physio-Fit/Härke

Ein Paradies für Inline-Skater: Im brandenburgerischen Landkreis Teltow-Fläming absolvierten 27 Peiner vom Team Physio-Fit/Härke ein Trainingswochenende fernab von störendem Straßenverkehr. Südlich von Berlin führt die sogenannte Fläming-Skate-Strecke auf rund 200 Kilometern durch Wälder, Wiesen und Felder auf einer zwei bis drei Meter breiten Bahn aus feinstem Asphalt. "Dieses einmalige Freizeitangebot nutzten wir bereits im fünften Jahr in Folge", sagte Organisator Siegfried Böse. Die ersten Tagestouren von 48 bis 93 Kilometer Länge absolvierten alle Skater problemlos. Eine besondere Leistung vollbrachten Uwe Springer, Dieter Schelenz und Andreas Haunert. Sie schafften es 111 Kilometer an einem Tag zu inlinern. Auch Manuela Gilles, Dieter Schelenz, Jens Meyer und Michaela Riefe konnten mit ihrer Tagestappe von mehr als 90 Kilometern sehr zufrieden sein. Gemütlicher ging es tags darauf bei der Inlinertour zu, die alle gemeinsam absolvierten. Die Peiner genossen die Landschaft und tauschten sich über ihre Leistungen aus. Der Termin für das nächste Flämingwochenende steht bereits fest: Am 28. und 29. Mai 2011 skatet die Peiner Gruppe erneut in Brandenburg.

Infos zu Trainingstreffs oder Veranstaltungen des Inliner-Teams Physio-Fit/Härke gibt es bei Siegfried Böse unter Telefon 05171/580358.

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PAZ vom 22.01.2010

Kinder käMpfen gegen kilos

Einmaliges Kursangebot für übergewichtige Mädchen und Jungen in Peine

Erschreckend: Jedes fünfte Kind in Deutschland ist übergewichtig. Die Tendenz ist zudem steigend,
sodass Fachleute bereits von einer "Epidemie" sprechen.
Gegen die Kilos will das Peiner Fitness-Studio Physio-Fit mit einem speziellen Kurs "Family in Form" ankämpfen. Der Kurs richtet sich an Eltern und Kinder, die zwischen acht und zwölf Jahre alt sind.

Grund für die Gewichtszunahme ist der in den vergangenen Jahren veränderte Lebensstil. Kinder verbringen immer mehr Zeit vor dem Fernseher oder Computer und bewegen sich viel zu wenig.
Auch ein bis zwei Stunden Schulsport pro Woche reichen als Ausgleich kaum mehr aus, sagt Rouven Böse von Physio-Fit.
Außerdem haben viele sogenannte "Kinderlebensmittel" ausgesprochen viel Zucker und Fette. Gleiches gelte häufig für beliebte Fertiggerichte wie Pizza&Co.
Halte dieser Trend an, werde in 40 Jahren jeder zweite Erwachsene unter Fettleibigkeit leiden.
Übergewicht sei also keinesfalls nur ein rein ästhetisches Problem. Langfristig drohen vielfältige Folgen:

  • Herz- und Kreislauferkrankungen, Diabetes und Bluthochdruck. Ganz besonders kritisch ist die rapide Zunahme des Diabetes vom Typ-2 schon bei Jugendlichen.
  • Immer mehr Kinder haben aufgrund von Übergewicht bereits beim Schuleintritt motorische Defizite und Koordinationsstörungen.
  • Zudem droht schwerer seelischer Schaden: Studien besagen, dass fettleibige Kinder unter demselben Psychstress stehen wie krebskranke Kinder während ihrer Behandlungsphase.
  • Der Haltungs- und Bewegungsapparat wird überstrapaziert - so können früh Schäden an Gelenken auftreten.
  • Soziale Probleme - zum Beispiel bei Berufs- und Partnerwahl.

Das Konzept von "Family in Form" welches laut Böse einmalig im Peiner Land ist, setzt genau dort an und schult Eltern und Kinder gemeinsam in puncto ausgewogene Ernährung. Begleitend soll in diesem Kurs Spaß an Bewegung und Sport vermittelt werden, denn nur so könne ein langfristiger Erfolg gewährleistet werden. Viele Krankenkassen erstatten die Kursgebühr bei regelmäßiger Teilnahme.

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PF vom 15.02.2009

PF vom Juli 2007

Peiner Inline-Skater vom PhysioFIT mit Best-Leistungen

Unter den rund 1200 Startern beim 7. E.ON Avacon Marathon gingen am Sonntag, den 08. Juli 2007 auch 22 Inline-Skater vom Team PhysioFIT-Härke-Peine auf die klassische 42,195 Kilometer lange Strecke von Hannover nach Celle.

Peine (rb). Die siebte Auflage des Marathons war zugleich die Europameisterschaft der Masterklasse; das sind die Altersgruppen "Ü 30" bis "Ü 60".
Nicht nur das Top-Wetter mit entsprechendem Rückenwind, sondern vielmehr die gute konzentrierte 4 monatige Trainingsvorbereitung unseres PhysioFIT Inliner Teams, der Mannschaft Team PhysioFIT-Härke-Peine, führten zu beachtenswerten persönlichen Bestleistungen.
Insgesamt erreichten 11 Skater und 1 Skaterin Zeiten von unter 02.00.00 und 10 Skater/innen Zeiten unter 02.15.00 Stunden.   

Schnellster physiofitter Skater war Michael Riefe mit sensationellen 01:30:52 auf Platz 27 seiner Altersklasse vor Andreas Haunert 01:33:07 sowie Detlef Schelenz und Uwe Springer, jeweils mit 01:34:33.
Mit sehr guten 1.42.02 erreichte Jürgen Watsack kurz vor dem Dreiergespann Frank Kuhlmann, Jens Meyer und Martin Dettmer in der gemeinsam gelaufenen Zeit von 1.42.33 das Ziel in Celle.
Hierbei sei die Leistung von Jens Meyer besonders zu erwähnen, da er im letztem Jahr noch den Inliner Anfänger- und später den Inliner-Aufbaukurs im PhysioFIT besucht hat.
Überglücklich über seine sehr gute, erste Marathonzeit von 1.43.32war auch Karl-Joachim Krüger.
Mit 01:49:51 unterboten Christian Beschke vor Siegfried Böse mit 01:52:39 und Adrian Monecke in 01:53:21, die 2- Stunden-Grenze noch ganz deutlich.

Auch die Fangemeinde und die Enkelkinder von Igor Zarezke können über die Marathonzeit ihres fitten "Sportopas" von 02:06:40 und seinem 96. Platz in der AK M 50, stolz sein.
Ebenso unterstreicht Wilfried Kleeberg's 99. Platz in sehr guten 02:07:49, die Leistungsmöglichkeit eines regelmäßigen Inliner-Trainings jenseits der 50 er Grenze.
Das Wettkampfpech ereilte lediglich Ralph Döring, der sich nach einem frühzeitigen Sturz (manch einer hätte sicherlich aufgegeben) mit entsprechenden Blessuren, den Weg nach Celle in 02:14:44 allein erkämpft hat.

Besonders beachtenswert waren allerdings die kaum zu erwartenden Topergebnisse unserer Skaterinnen:
Schnellste Peiner Inlinerin war nach einem konzentrierten Lauf im 4 er Zug des Team PhysioFIT-Härke-Peine, Gabriele Jasper mit 01:58:55, die sich noch kurz vor Celle von ihren Mannschaftskolleginnen Elke Dettmer, Cordula Hoppe und Martina Kuhlmann abgesetz hat.
Elke Dettmer, Cordula Hoppe und Martina Kuhlmann skateten nach hervorragender Teamarbeit mit 02:00:01 gemeinsam über die Ziellinie am Hallenbad in Celle und verpaßten die 2 Stunden Grenze nur hauchdünn.
Auch Cornelia Carlens belegte mit ausgezeichneten 02:07:49 einen hervorragenden 18. Platz in ihr Altersgruppe W 50.
Mit dauerhaften Fußschmerzen während des ganzen Marathons, blieb mit 02:11:36 allerdings Sabine (Heidi) Böse deutlich unter ihrem eigenen Leistungsvermögen an diesem Tag. Dass sie das Rennen unter diesen Umständen dennoch zu Ende lief, ist besonders beachtenswert und Ergebnis ihrer guten Trainingsvorbereitung.

"Die hohe Teilnehmerzahl, insbesondere der der Hobby- und Freizeit-Skater am Marathon, unterstreicht die Bedeutung des Inliner-Sports in der heutigen Zeit.
Unser Dank gilt an dieser Stelle unseren Busfahren Falk, Steffen, Hendrik und Wilhelm, die uns sicher nach Hannover gebracht und aus Celle abgeholt haben, sowie den Busorganisatoren Elke, Firma Hoffmeister und den Pfadis Wipshausen.
Auch unseren Sponsoren (das PhysioFIT Peine und die Privatbrauerei Härke) sei an dieser Stelle für ihre Unterstützung herzlich gedankt.   

Nächste Großveranstaltung und weiteres Planungsziel für einige Skater des PhysioFIT ist die Teilnahme am Berlin-Marathon am 30. September 2007, sowie die Teilnahme an lokalen Skaterveranstaltungen.
Wer gern Inliner in der Gruppe läuft und bereit ist, hin und wieder den "inneren Schweinehund" zu besiegen, kann gern bei uns mitmachen und sich unter Tder elefonnummer 05171/580358 informieren.

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PF vom 08.07.2007

Rückenstudie bringt in Peine überraschend positive Ergebnisse

240 Teilnehmer im Landkreis machen bei bundesweiter Untersuchung mit

Peine (jö). Überraschend positiv waren die Veränderungen bei den 240 Teilnehmern der Rückenstudie in Bezug auf die Kraftentwicklung. Um mehr als 100 Prozent steigert die im Durchschnitt 53 Jahre alten Teilnehmer die Kraft in der Lendenwirbelsäule. In der gesamten Rückenmuskulatur waren es immerhin nach nur acht Trainingseinheiten 40 Prozent mehr Kraft. Diese Ergebnisse einer bundesweit laufenden Rückenstudie nannten Uwe Hübner (35) und Rouven Böse (29) gestern für den Landkreis Peine im Gespräch mit der Peiner Allgemeinen Zeitung.
Hübner und Böse sind gelernte Physiotherapeuten und gleichzeitig Geschäftsführer des PhysioFIT-Center in Peine-Horst. Die zentrale Aussage ihrer ersten Bilanz lautet: „Da der Großteil der Studienteilnehmer Patienten sind, die seit Jahren oder Jahrzehnten unter Rückenschmerzen leiden, ist es erstaunlich, dass innerhalb von nur vier Wochen solche signifikante positive Verbesserungen erzielt wurden.“
Um die unterschiedlichen Frauen und Männer vergleichbar zu machen, musste jeder Teilnehmer eine umfangreiche physiotherapeutische Rücken-Analyse zu Beginn der vierwöchigen Testphase durchlaufen. Das war zum Beispiel bei der Peinerin Renate Gensing der Fall, sie absolvierte die erste Trainingseinheit. Aufgrund der individuellen Schwächen der Teilnehmer entwickeln die Physiotherapeuten einen genauen Trainingsplan für das Geräte-Training. Die Frauen und Männer konnten außerdem an Wirbelsäulen-Gymnastik-Kursen teilnehmen. Ursprünglich hatten Hübner und Böse das Feld der Teilnehmer bei PhysioFit und beim Therapie-Centrum Nord (TCN) auf 100 allerdings war der Ansturm so groß, dass noch jetzt Tester starten.
Das PhysioFIT in Peine-Horst existiert seit 6 Jahren. 40 Mitarbeiter, darunter neun Physiotherapeuten, haben sich auf die Verbindung von Medizin und Sport spezialisiert. Dabei arbeiten sie mit Peiner Ärzten zusammen. Die mehr als 1000 Mitglieder von PhysioFIT haben ein Durchschnitt von mehr als 47 Jahren, in „normalen“ Fitness Studios liegt der Durchschnitt bei 30 Jahren. Hübner und Böse heben hervor, dass gerade in Zeiten knappen Geldes bei den Krankenkassen die Gesundheitsprävention immer wichtiger werde.
Neben der Gesundheitsvorsorge spielt Wellness eine immer größere Rolle. Zurzeit investieren Hübner und Böse eine fünfstellige Summe in den Bau zweier Saunen. Damit wächst deren Zahl auf 5.
Stichwort Rückenstudie
Im Landkreis Peine läuft zurzeit eine Rückenstudie vom PhysioFIT und Therapie-Centrum Nord (TCN). Etwa 240 Frauen und Männer im Durchschnittsalter von 53 Jahren haben sich schon an den vierwöchigen Kursen beteiligt, die von den Krankenkassen BEK, DAK und GEK unterstützt werden. Jeder zehnte Teilnehmer spürte bereits nach vier Wochen eine Verringerung der Rückenschmerzen im Ruhezustand, jeder sechste bist siebte erlebte eine Verbesserung bei Bewegungsschmerzen. Die Häufigkeit der schmerzen ließ bei jedem fünften Teilnehmer nach. Demgegenüber erlebte die Kursusteilnehmer eine deutliche Kraftzunahme und eine leichte Gewichtsreduzierung. Jeder vierte Teilnehmer gab in seiner Schlussuntersuchung nach vier Wochen an, dass sich das allgemeine Wohlbefinden verbessert habe. Bedingung war, dass die Teilnehmer zweimal Wöchentlich ein genau abgestimmtes Rückentraining absolvierten.

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PAZ vom 06.07.2006

Hartes Training zahlt sich aus

24 Peiner Inline-Skater sind beim 5. Avacon Skater-Marathon an den Start gegangen

Acht Wochen lang hatten sich 24 Peiner Inline-Skater auf ihr großes Ziel vorbereitet: der Teilnahme am 5. Avacon Skater-Marathon von Hannover nach Celle.

Dabei schnallten sich die Peiner die Rollen unter die Füße, während andere noch schliefen. Sonntags um 10 Uhr trafen sich die Mitstreiter des PhysioFIT-Härke Teams in Arpke, um für ihren Saisonhöhepunkt zu trainieren. Ebenso wie beim Wettkampf am Dienstagabend rollten sie stets jeweils 21 Kilometer. „Nach den Übungseinheiten waren die Läufer häufig mehr erschöpft als nach der Zielankunft in Celle“ berichtet Trainer Siegfried Böse. Das sei ein gutes Zeichen dafür, dass die Strecke von Arpke über Immensen nach Lehrte und zurück eine ideale Trainingsstrecke sei.

Von anfangs 28 begeisterten Inline-Skatern im Alter von 35 bis 60 Jahren mussten lediglich 4 aufgrund von Verletzungen – die sie sich nicht beim Inline-Skaten zugezogen hatten – aufgeben. „Alle anderen hatten sehr viel Spaß und haben erkannt, dass es ein sehr gelenkschonender Sport ist, der das Herz-Kreislaufsystem bestens trainiert“ erzählt Böse, der immer darauf geachtet hat, dass passender Schutz für Knie-, Hand- und Ellenbogengelenke angelegt war. Auch ging kein Sportler ohne Helm auf die Trainingsstrecke.

Im Vorfeld des Rennens wurde von einigen Gruppenmitgliedern noch am Material experimentiert. Rollen wurden ausgewechselt oder sogar neue Inliner gekauft. Genutzt hat es was: Von insgesamt 1156 Startern erreichten 6 Peiner eine Laufzeit unter 2 Stunden. „Das ist ein sehr gutes Ergebnis und Ausdruck der gezielten Vorbereitung“ freut sich Böse.

Die beste Leistung erbrachte Michael Riefe, der nach 1:43:50 Stunden das Ziel erreichte und in der Altersklasse M 40 139. wurde. Schnellste Läuferin des Teams war Sabine Böse, die nach 1:52:54 Stunden als 50. in der AK 40 Celle erreichte. Für das beste Ergebnis sorgte Cornelia Carlens, die als 24. das Ziel in der Altersklasse 50 erreichte. Bei den Männern wurde Steffen Ludwig 43.

„Wichtiger als Zeiten und Platzierungen ist, dass es allen sehr viel Spaß gemacht hat und eine gute Stimmung in der Gruppe herrschte“, sagt Siegfried Böse, der auch im nächsten Jahr wieder mit einem Team an den Start gehen will. „Das Interesse ist sehr groß“, so der Trainer, der im Frühjahr mit der Übungsarbeit beginnen möchte. Dann lautet das Ziel für die schnellsten Peiner Läufer, die 1:30-Stunden-Marke zu knacken. Für andere soll die 2-Stunden-Marke kein unüberwindbares Hindernis sein.

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PAZ vom 17.09.2004

Bild von links: Uwe Hübner, Rouven Böse, stellv. Empfängerin Marlies Klimt und Siegfried Böse

Cocktails trinken für Tsunamiopfer in Asien

Die Bilder der Tsunamiopfer können die Mitarbeiter und Mitglieder im Fitnessstudio PhysioFIT nicht vergessen. Sie wollten helfen und kamen auf die Idee, „Fitnesscocktails“ zu verkaufen. Der Erlös aus diesen Getränken in Höhe von 250 Euro wurde komplett gespendet, dazu kamen noch einmal 250 Euro des Teams aus der Kaffeekasse und weitere 500 Euro von der Geschäftsleitung.

Ganz bewusst wartete das PhysioFIT-Team zunächst einmal ab, wie sich die Lage in den Krisen-gebieten entwickelte, weil eine Hilfsorganisation gezielt unterstützt werden sollte. Nach intensivem Kontakt mit und Erfahrungsberichten von ehemaligen Peinern, die seit Jahren in Südostasien vor Ort leben und somit die Situation am besten beurteilen können, entschieden sie sich die Aktion „Gibt es ein Morgen“ der Comboni-Missionare zu unterstützen. Hier ist gesichert, dass die Spende von insgesamt 1000 Euro zu 100 Prozent vor Ort ankommt.

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PAZ vom 16.07.2005

Laufen ist wie ein medikament

Fitness: Wie Übergewichtige Schritt für Schritt in Schwung kommen

Sandra Zink hat Leichtathletik im Sportunterricht gehasst. Seit der Schulzeit ist die 32-jährige Peinerin nicht mehr gelaufen. Doch seit Mitte Juni trainiert sie zwei mal wöchentlich mit acht anderen in einem Kursus des Peiner Gesundheitszen-trums Physio-FIT, der sich nur an Übergewichtige und Bluthochdruck-patienten richtet. ,,Die Teilnehmer lernen wieder Laufen“, erklärt Physiotherapeut Uwe Hübner. ,,Sozusagen Schritt für Schritt“ bringt der 33-jährige die zumeist Übergewichtigen in Bewegung.

Am Anfang dauerten die Laufeinheiten eine Minute, die Pausen dazwischen drei. Inzwischen hat sich das Verhältnis umgekehrt. Die Teilnehmer joggen drei, vier Minuten am Stück und benötigen nur noch eine Minute zum Verschnaufen zwischen durch.

Das Besondere an diesem Kursus: Die Gruppe wird von dem Peiner Herzspezialisten Dr. Uwe Gremmler betreut. Der 48-jährige Kardiologe läuft meist sogar selbst mit. Laufen verbessere die Durchblutung, beuge Bluthochdruck vor und letztlich auch Infarkten und Schlaganfällen. ,,Durch Ausdauertraining können Medikamente gespart werden“, sagt der Arzt. ,,Laufen ist wie eine Arznei.“

Gremmler, der selbst Marathon läuft, hatte alle Teilnehmer voher untersucht. Nach einem EKG und einer Überprüfung der Laktatwerte hat er sie auf die ungewohnte Belastung ,,eingestellt“ und ihnen ihr Anfangstempo vorgeschrieben. Hübner und Gremmler steigerten seitdem die Belastung behutsam. In regelmäßigen Abständen kontrolliert der Arzt den Bluthochdruck der Patienten. Niemand wird überfordert, sagen beide, ,,alle sollen ?sich wohlfühlen“. Allein hätte sie das Laufen nicht angefangen, sagte Sandra Zink. Und schon gar nicht bei einer der vielen Gruppen die zum ??Beispiel im Peiner Herzberg regelmäßig unterwegs sind. ,,Man fühlt sich als Moppel bei den Schlanken nicht wohl“. Sich aufzuraffen, falle ihr leichter wenn man in einer Gruppe Gleichgesinnter trainiert, sagt auch Christel Braatz (42) aus Wendesse, die sich nach einer Nierentransplantation vorgenommen hat, Gewicht zu verlieren. ,,Die Gruppe zieht mit.“

,,Ganz schön gejapst“ haben am Anfang alle, berichtete die 44-jährige Isabella Horvath aus Stederdorf. Den Erfolg des Trainings erlebt sie täglich bei der Arbeit. Ihr Büro befindet sich unter dem Dach, der Kopierer steht ganz unten. Beim ?Treppensteigen müsse sie nun nicht mehr durch-?pusten. Und Sandra Zink, die laufen in der Schule so sehr gehasst hat, ist ein bisschen von sich selbst überrascht: „Ich dachte, meine Begabungen liegen woanders.“ Und jetzt ist aus ihr eine Läuferin geworden.

In einer Woche ist der Kursus, zu dem auch zwei Vorträge von Ernährungsberatern gehören, zu Ende. Das Ziel sei es, dass die Teilnehmer selbständig weitertrainieren, sagt Hübner. Ihm schwebt vor, dass seine Gruppe Gleichgesinnter auch ohne Trainer und Arzt zusammen bleibt. Denn Laufen wirke wie ein Medikament, wenn man es regelmäßig macht, sagt Gremmler. Der Herzspezialist und Marathonmann erklärt:,,Laufen verlängert das Leben – und zwar um die Zeit, die man auf der Strecke verbringt.“

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PAZ vom 12.07.2004

o.v.l.n.r.: Uwe Springer, Margarete Reichelt, Siegfried Böse, Sandra Schreiber, Wilfried Schreiber, u.v.l.n.r.: Jessica Hillmann, Sabine Böse, Kornelia Dettmer.

Inline-Skating

Einen großen Erfolg verbuchte am letzten Sonntag die Inline-Skating Marathongruppe des PhysioFIT Peine beim 4. Avacon Skater-Marathon von Hannover nach Celle.

Bei insgesamt 1500 Teilnehmern skatete Uwe Springer mit 1.41.24 Std. in seiner Klasse auf einen hervorragenden 73 Platz. Auch Siegfried Böse, 1.50.01 Std. und Wilfried Schreiber, 1.50.04 Std., blieben mit ihrer Zeit deutlich unter den selbst gesteckten Zielen und trugen sich als 105. und 106. in die Siegerliste ihrer Altersklasse ein. Äußerst zufrieden waren ebenfalls die Skaterinnen des PhysioFIT mit ihren Platzierungen. Allesamt belegten sie im starken Teilnehmerfeld bei ihrem ersten Marathonlauf sehr gute Plätze im Mittelfeld.

Auf Grund der großen Nachfrage und für alle Interessenten die das Inline-Skaten erlernen möchten, bietet das sportmedizinisch anerkannte Fitness- & Wellness-Centrum PhysioFIT in diesem Jahr ab dem 25. August einen weiteren Skater-Kurs für Anfänger an. Ebenfalls starten in den nächsten Wochen die Outdoor-Kurse Power-Walking, Aqua-Fitness im Peiner Freibad sowie ein Laufkurs für Anfänger.

Für weitere Informationen sowie Anmeldungen steht das qualifizierte Team des PhysioFIT in der Werner-Nordmeyer-Str. 39 in Peine-Horst beratend zur Seite. Mehr über das vielfältige Leistungsangebot des PhysioFIT erfahren Sie ebenfalls im hauseigenen Magazin, das Sie telefonisch unter 05171 / 580358 oder auch im Internet unter www.physio-fit-peine.de kostenlos anfordern können. 

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Neue Peiner Woche

Im ruhestand ins Fitnessstudio

Wer glaubt, dass sich nur knackige, junge und durchtrainierte Menschen mit knapper Sportbekleidung in Fitnessstudios aufhalten, hat sich gewaltig geirrt. Immer mehr Senioren und Rentner bevölkern als neue Generation die so genannten „Muckibuden“. Dabei geht es Manchem darunter weniger um Schönheit oder Muskelmasse, als um die Verbesserung der Lebensqualität.     

Die Zielgruppe der Fitnessstudios liegt heute sogar schon teilweise bei einem Durchschnittsalter von 50 Jahren, erzählt Rouven Böse vom „Physio Fit“ in Peine. „Wir haben uns auf medizinisches Fitnesstraining spezialisiert“, sagt der Physiotherapeut. Und trifft damit scheinbar genau ins Schwarze. Rentner wie zum Beispiel Klaus Benscheck sind begeistert. Der 66-Jährige geht seit knapp vier Jahren regelmäßig mit seiner Frau ins Fitnessstudio. Seine Rückprobleme machten ihm nach jahrelanger Arbeit im Bergbau ordentlich zu schaffen. Und die zahlreichen Arztbesuche brachten auch nicht den gewünschten Erfolg.

Auch Benscheck dachte bei dem Wort Fitnessstudio zuerst an hantelnstemmende Kraftprotze. Heute fühlt er sich an den Trainingsgeräten richtig gut aufgehoben und geht inzwischen viermal die Woche ins Studio.

Sein Arzt dürfte begeistert sein. Der Rücken tut nicht mehr weh und die allgemeine Konstitution habe sich enorm verbessert. „Das liegt vor allem an den regelmäßigen Untersuchungen und Überwachungen durch meinen Physiotrainer“, sagt Benscheck. Auch Internist Dr. Uwe Gremmler schickt seine älteren Patienten gern ins Fitnessstudio. Die Qualität des Lebens würde dadurch langfristig verbessert, sagt der Herzspezialist. Er warnt allerdings davor, übereilt und planlos in einen plötzlichen Sportwahn zu verfallen. Außerdem sollte man sich von einem Fachmann einen Trainingsplan zusammenstellen lassen. Nicht jedes Studio ist geeignet. Angebracht sei es auch, einen Herz- Kreislaufcheck beim Arzt machen zu lassen, wenn man jahrzehntelang keinen Sport getrieben hat.

Die Krankenkassen unterstützen diesen neuen Trend. Bei vorbeugenden Kursen wie „Rückenschule“, „Herz-Kreislauf“ oder „Wirbelsäulengymnastik“ können bis zu 80 Prozent der Kosten von der Versicherung übernommen werden. Natürlich nur bei regelmäßiger Teilnahme. Nur wer sich langfristig um seinen Körper kümmert, kann erfolgreich schmerzfrei werden, sagt Gremmler. Ein Medikament könne zwar den Schmerz bekämpfen aber nicht die Ursache.

Rentner Benscheck ist inzwischen fit wie ein Turnschuh und hat fast den gesamten Freundeskreis zum Fitness bekehrt. „Wir schuften hier im Studio ja schließlich nicht nur- es darf auch mal geklönt werden, schließlich haben wir alle ein Leben lang hart gearbeitet“!
Esther Kappe, Peine 

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Peiner Land vom 25.01.2004

Fitmacher Informierten

PhysioFIT: Medizinische Vorträge und sportliche Vorführungen am Gesundheitstag

Peine (wos). Großer Andrang herrschte gestern beim ersten Gesundheitstag des Fitness-Centers PhysioFIT, das seit zweieinhalb Jahren an der Werner-Nordmeyer-Straße ein breites Angebot bereithält.

Ein buntes Programm und viel Wissenswertes zum Thema „Alles im Zeichen der Gesundheit“ war für die Besucher vorbereitet. Verschiedene Gruppen aus dem umfangreichen Kursangebot boten einen bunten Querschnitt aus ihren Übungsstunden: Step-Aerobic, Kids-Aerobic, Thai-Bo, eine Mischung aus Karate, Aerobic und Kick-Boxen, die auch bei Männern ankommt.

Medizinische Vorträge ergänzten das Programm. Unter anderem erläuterte die Peiner Homöopathin Sonja Weinmann, die auch als Yoga-Lehrerin tätig ist, worum es bei der Homöopathie geht und wie Selbstheilungsprozesse des Körpers gezielt und kontrolliert in gang gebracht werden können. Uwe Hübner, Physiotherapeut und Geschäftsführer von PhysioFIT, sprach über die Möglichkeiten und die Notwendigkeit von medizinischem Fitnesstraining bei Rücken- und Gelenkschmerzen. Er erläuterte Krankheitsbilder und machte deutlich, dass viele Beschwerden durch Bewegungsmangel praktisch „hausgemacht“ sind.

Auf große Resonanz stieß das Angebot des Orthopädie-Technikers Jörg Breymann, der mittels Video-Technik Laufanalysen erstellte und so auf eventuelle Fehlhaltungen hinwies. Natürlich zeigt er auch die Möglichkeiten der Orthopädie-Technik auf, solche Defizite auszugleichen.

Neben diesen und anderen Informationsangeboten hatten die zahlreichen Gäste natürlich auch Gelegenheit, die ansprechend gestalteten Räume des Fitness-Centers in Augenschein zu nehmen. Neben dem großen Geräte-Trainings-Bereich steht ein großzügiger Sauna-Trakt zur Verfügung, ergänzt durch zwei Solarien und ein Bad für Aromatherapie. Mehrere kleinere Räume ermöglichen ein breites Angebot an Entspannungsübungen, Rückenschule oder Yoga.

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Peiner Nachrichten vom 17.02.2003

Alltags-Auszeit mit Köpfchen

„Fitness mit Köpfchen“ lautet das Motto der Therapeuten- und Trainergemeinschaft im sportmedizinisch anerkannten Fitness-Palast „PhysioFIT“ im Gewerbegebiet Peine-Horst.

Vor Ausarbeitung der Trainingsplanes gehört die genaue Befundaufnahen zum Selbstverständnis des Studios. Dazu zählen EKG-genaue Herz-Kreislauf-Tests, eine computergesteuerte Haltungsanalyse der Wirbelsäule sowie ein persönliches Beratungsgespräch. Der Trainingplan richtet sich immer nach aktuellem Beschwerdebild, dem Leistungsstand und der individuellen Zielsetzung. „Unsere Schwerpunkte sind Wirbelsäulen- und Gelenkprobleme, denen wir mit medizinischem Training gezielt entgegenwirken, sagt Rouven Böse, Physiotherapeut und einer der drei Betreiber. Dafür stehen auf Rund 1300 Quadratmetern neben qualifizierten Trainer zahlreiche reha-zertifizierte Geräte zur Verfügung. Neu die aufwändigen Lamellenlaufbänder, die dank besonderer Technik das Laufen auf Waldboden und so besonders Gelenkschonend sind.

Fitness in Kombination mit qualifizierter sportmedizinischer Betreuung in einem attraktiven Ambiente, das gleichzeitig zum Wohlfühlen einlädt, das grenzt PhysioFIT von herkömmlichen Studios ab. Großzügig ist der Wellness- und Kneippbereich bemessen, in dem ein römisches Dampfbad, Finn- und Biosauna mit Sternenhimmel, weitläufige Außenterrasse, ein Kosmetikstudio und eine Massageliege, alles untermalt von entsprechender Musik, der der Entspannung und Erholung dient.

„Mit unserem Design wollten wir weg vom klassischen Saunaambiente, weist Böse stolz auf die ungewöhnliche Gestaltung hin. Ohne Frage – ein Wohlfühlambiente.

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Braunschweiger Zeitung vom 23.02.2002

Ein Jahr PhysioFIT

Peine (dd). Geburtstag feiert in diesen Tagen eine der mondernsten Fitness-Anlagen Deutschlands – das PhysioFIT in Peine.

„Fitness mit Köpchen“ ist das Motto der Therapeutengemeinschaft Böse & Hübner, die das PhysioFIT seit Oktober 2000 betreiben.

Das sportmedizinisch anerkannte Trainingskonzept des PhysioFIT richtet sich an jeden, der einen gesunden Ausgleich zum Alltag sucht. Der Freitzeitsportler findet eine Vielzahl von Trainingsmöglichkeiten, um fit zu bleiben.

„Wieder Fit werden“ ist das Ziel des sogenannten medizinischen Fitnesstrainings, so Physiotherapeut Uwe Hübner. Bei Rücken- und Gelenkschmerzen erstellen nach eingehender Untersuchung die Physiotherapeuten das persönlichen Trainingsprogramm zusammen. Hierdurch werden Bandscheiben entlastet, Muskeln entspannt, Gelenkschmiere gebildet und somit die Schmerzen gelindert. Regelmäßige Folgeuntersuchungen begleiten den Trainierenden während seiner gesamten Trainingszeit. Die Trainingsbereich ist ausschließlich mit modernsten Fitnessgeräten aus dem Rehabereich ausgestattet, die ein aus gesprochen schonendes Training ermöglichen.

Als umfangreich zeigt sich auch das Kursangebot des PhysioFIT. Neben klassischen Aerobic-Kursen wie Step-Aerobic, Bauch-Beine-Po und Thai-Bo findet man eine große Auswahl an sportmedizinischen Kursen. Die Palette reicht hier von Rückenschule über Yoga bis hin zu Meditations- und Entspannungskursen.

Abgerundet wird das aktive Angebot durch einen 300m2 großen Wellness-Bereich. Neben einer Saunalandschaft mit klassischer 90° Finnsauna, milder Bio-Sauna und römischen Dampfbad mit angeschlossenem Wintergarten und Außenanlage, stehen z.B. auch Solarien und ein Kosmetikstudio zur Verfügung.

Am heutigen Sonntag lädt das PhysioFIT zum Tag der offenen Tür ein. Von 10.00 – 17.00 Uhr können sich alle Interessierten in der Werner-Nordmeyer-Straße 39 in Peine-Horst selbst ein Bild machen. Wer heute keine Zeit hat, kann das PhysioFIT auch bequem im Internet
unter www. physio-fit-peine.de besuchen.

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Neue Peiner Woche vom 14.10.2001

Radeln für den Kosovo

Radeln für den Kosovo war das Motto am Stand des PhysioFIT. Gemeinsam mit dem Stadtboten, der radelnden Post in Peine, hatte das Sportstudio zu einer Aktion aufgerufen, bei der sich bekannte Peiner 20 Minuten auf dem Ergometer abstrampelten. Für jeden zurückgelegten Kilometer spendeten PhysioFIT und der Stadtbote fünf Mark.

Rita Zirngast (Die Grünen) gab ihr Bestes, zeigte aber nach zehn Minuten ein wenig Erschöpfung, obwohl sie das gewohnt sein müsste, denn „als Politikerin muss man sich doch öfter ganz schön abstrampeln“.

Immerhin legte sie die Strecke von mehr als sieben Kilometern zurück. Auch Dr. Uwe Salfeld strampelte sich ab für den Kosovo: Er brachte es allerdings nur auf 6,63 Kilometer, die sein Kollege Dr. Ulrich Neeb um 370m locker überbot. Von den Frauen war Elisabeth Schrader mit 8,82 Kilometern die Beste. 560 Mark kamen beim sportlichen Wettkampf für die von Hans-Otto Regenthal initiierte Kosovo-Hilfe durch Radeln zusammen. 1100 Mark wurden insgesamt übergeben.

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